

Rezepte
Hier findest du eine Auswahl an Rezepten, die wir für dich zusammengestellt haben. Einige unserer Kulturen bekommst du weder im Supermarkt noch im Biomarkt – deshalb möchten wir dir mit diesen Rezepten Anregungen geben.
Alle Rezepte sind auf unsere saisonalen Kulturen abgestimmt. Das heißt: Ist gerade Herbst und es gibt zum Beispiel Rote Bete oder Kürbis, findest du hier passende Rezeptideen dazu.
Wir wünschen dir viel Spaß beim Kochen!
Mairübchen in Petersilienbutter

Die Mutter des Mairübchens ist die Speiserübe (Brassica rapa ssp. rapa). Aus ihr haben sich im Lauf der Jahrhunderte zahlreiche regionale Varietäten und Kulturformen entwickelt. Vermutlich entstanden die ersten Speiserüben-Züchtungen in Afghanistan und im Mittelmeergebiet. Römer und Griechen sorgten für ihre Verbreitung
Zutaten •1 ELButter •2 Mairübchen •Einige Blätter, von den Rübchen •50 ml Gemüsebrühe •½ TL Zucker •Salz •Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen •Etwas Chilipulver •2 Frühlingszwiebel(n) •1 Handvoll Petersilie 🥘 Zubereitung 1.Rübchen schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Rübchenblätter, Petersilie und Frühlingszwiebeln waschen und hacken. 2.Butter in einem großen Topf zerlassen und die Rübchen darin von allen Seiten anbraten. Mit wenig Hühnerbrühe ablöschen und die Rübchenblätter zugeben. Ungefähr 10 Minuten in sehr wenig Flüssigkeit dünsten. Wenn nötig, etwas Brühe zufügen. 3.Mit Salz, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Zucker und etwas Chilipulver abschmecken. Sahne zugeben und gut mischen. Jetzt Petersilie und Frühlingszwiebeln zugeben, durchrühren und servieren.
​Chinesische Frühlingszwiebel-Pancakes

​Die Frühlingszwiebel, auch Lauchzwiebel genannt, hat eine lange Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Bereits im alten China und in Ägypten wurden Zwiebelarten kultiviert und als wertvolle Nahrungs- und Heilpflanzen geschätzt.
Zutaten •350 g Weizenmehl Type 405 Für die Paste: •4 Frühlingszwiebeln •3 EL Mehl •1/2 TL Salz •1/4 TL Szechuanpfeffer •3 TL Sesamöl •3 EL Erdnussöl 🥘 Zubereitung 1.Mehl in eine große Schüssel geben, 150 ml kochendes Wasser hineingeben und locker vermischen. 2 Minuten stehen lassen und mit 75 ml kaltem Wasser aufgießen. 5-10 Minuten zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. 20 Minuten ruhen lassen. 2.Paste: Frühlingszwiebeln fein hacken, mit Salz und Pfeffer zusammen mit dem Mehl, Sesamöl und 3 TL Wasser vermengen. 3.Teig in sechs gleich große Stücke teilen. Arbeitsplatte mit 1 EL Öl benetzen. Teig jeweils länglich zu etwa 1mm dicken Fladen ausrollen. Dünn mit der Paste bestreichen, dabei etwa 1 cm Rand lassen. 4.Von der langen Seite her fest aufrollen und anschließend von einer Seite zur anderen zu Schnecken formen. Mit dem Nudelholz auf etwa 0,5 cm Dicke ausrollen. 5.Etwas vom restlichen Erdnussöl in eine heiße Pfanne geben, Pancakes nach und nach bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten pro Seite goldbraun braten. Dazu passt süß-saure Soße oder ein Joghurt-Dip
​Erbazzone – Italienischer Gemüsekuchen

Mangold wurde bereits vor 4000 Jahren in Vorderasien kultiviert. Außerdem wuchs er im Altertum bereits wild in den Küstengebieten rund ums Mittelmeer. Vom Mittelalter bis ins 17. Jahrhundert war er in Deutschland ein sehr beliebtes Gemüse, dann wurde er langsam vom Spinat verdrängt. Heutzutage wird er viel in Südeuropa angebaut, aber auch in den Niederlanden, der Schweiz und in geringem Umfang auch in Deutschland. Stielmangold wird manchmal als "Spargel der armen Leute" bezeichnet
Zutaten •1 kg Mangold •40 g Petersilie •350 g Mehl •300 ml Sahne •etwas Salz •150 g Parmesan •2 Knoblauchzehen •2 Zwiebeln •Pfeffer •50 g Butter •50 g Butter zum Bestreichen 🥘 Zubereitung 1.Wasche den Mangold gründlich und blanchiere ihn kurz in kochendem, leicht gesalzenem Wasser. Lass ihn in einem Sieb abtropfen. 2.Brause die Petersilie kalt ab und hacke sie zusammen mit dem Mangold grob klein. 3.Gib das Mehl in eine Schüssel und drücke eine Vertiefung hinein. Gib Sahne und Salz dazu und verarbeite alles mit den Händen zu einem elastischen Teig. Decke die Schüssel ab und lass ihn für eine halbe Stunde ruhen. 4.Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. 5.Hacke den Knoblauch und die Zwiebel fein. Dünste alles in einer Pfanne mit Butter glasig. 6.Gib alles in eine Schüssel und füge das restliche Gemüse und den Parmesan hinzu. Würze mit Salz und Pfeffer und vermenge alles gut. 7.Teile den Teig in zwei Teile auf. Rolle beide Teile aus. Bedecke mit einem Teil den Boden einer Ofenform. 8.Verteile die Gemüsemischung darauf und bedecke alles mit der zweiten Teighälfte. Drücke die Teigränder zusammen 9.Stich mit einer Gabel in regelmäßigen Abständen in die Oberfläche ein. Bestreiche sie mit etwas Butter. 10.Backe die Erbazzone in 25 Minuten goldbraun.
Fenchel-Orangen-Salat

Die Geschichte des Fenchels begann in Ägypten. Dort wurde vor mehr als 4.000 Jahren die Ursprungspflanze, der sogenannte wilde Fenchel (Foeniculum vulgare), wegen seiner großen Heilkraft geschätzt. Die Fenchelsamen wurden bereits damals bei Erkrankungen der Bronchien verwendet, die Wurzeln bei Unwohlsein im Magen.
Aus dem wilden Fenchel, einer mehrjährigen winterfesten Staude, wurde über viele Jahre hinweg der Gemüsefenchel gezüchtet. Die Knollen, die botanisch eigentlich nur verdickte Blattstiele sind, werden bei gezüchteten Sorten wesentlich üppiger als beim wilden Fenchel
Zutaten •2 EL Pinien-, Sonnenblumen- oder Walnusskerne •2 Fenchelknollen •1 rote Zwiebel •1 Bio-Orange •3-4 Stiele glatte Petersilie •2 EL Obstessig •1 TL Senf •2 TL flüssigen Honig •Salz •Pfeffer •2 EL Öl (z. B. Walnussöl) Zubereitung 1.Nusskerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Fenchel waschen, putzen und den Strunk entfernen. Fenchel in feine Streifen hobeln oder schneiden. Zwiebel schälen, halbieren, in sehr feine Streifen hobeln oder schneiden. 2.Für die Vinaigrette Orange waschen und trocken tupfen. Die Schale mit einem Sparschäler in dünnen Streifen abziehen. Orange so schälen, dass die weiße Haut vollständig entfernt wird. Filets zwischen den Trennhäuten herauslösen, Saft dabei auffangen. Saft aus den Trennhäuten drücken. 3.Petersilie waschen und trocken schütteln. Blättchen hacken. Essig, Orangensaft, -schale, ÂPetersilie, Senf und Honig verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Öl darunterschlagen. Fenchel, Zwiebel, OrangenÂfilets, Pinienkerne und VinaiÂgrette mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Gurken-Basilikum-Limonade

Die genaue Herkunft des Basilikums ist unklar, jedoch wird Nordwest-Indien als Ursprungsregion vermutet. In Vorderindien wurde Basilikum bereits um 1000 v. Chr. kultiviert. Historische Funde, etwa in ägyptischen Pyramiden, belegen seine antike Verwendung. Basilikum gelangte vermutlich durch Handel und Migration nach Südeuropa und Deutschland, wo es im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde. Der schwedische Botaniker, Zoologe und Arzt Carl von Linné veröffentlichte den Artnamen Ocimum basilicum im Jahr 1753. Ursprünglich in der Mittelmeerregion populär, breitete sich das Königskraut durch europäische Entdeckungen bis nach England und Amerika aus
Zutaten •1/2 Salatgurke •1 Zitrone •1 Handvoll Basilikumblätter •2 EL brauner Zucker •800 ml kaltes Mineralwasser •Eiswürfel Zubereitung 1. Gurke putzen, Gurke klein schneiden. Zitrone auspressen. 2. Gurkenstücke, Basilikum, Zitronensaft, Zucker und 250 ml Wasser im Standmixer fein pürieren. In eine Karaffe (ca. 1,2 l) füllen und mit Mineralwasser aufgießen.

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Zutaten 6-8 kleine Rote Bete (eine halbe für die Pasta) - 4 El Olivenöl zum Garen - 2 große Handvoll Asia-Salat - 50-100g Hartweizen-Pasta - 2 1/2 El Essig - 2 El Olivenöl - Salz - Pfeffer Zubereitung Die Rote Bete schälen und in Spalten schneiden. Mit dem Öl gut vermengt in einer Form etwa 20-30 Minuten (bei jungen Knollen, die Älteren brauchen etwa 40 Minuten) bei 175 Grad rösten. Ab und zu umrühren. Die Bete sollen weich, aber knackig werden.In der Zwischenzeit die Pasta mit etwas Essig und der restlichen halben Bete garen.Die ofengeröstete Rote Bete aus der Form nehmen und in die Form den Essig und das weitere Öl geben, grob umrühren und die roten Farbpartikel mit einrühren. Den Asia-Salat auf Tellern anrichten, Hartweizen-Pasta und Rote Bete darüber arrangieren und einige schöne Blätter für die Tellerränder aufsparen. Mit der Essig und Öl Mischung beträufeln und würzen.

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Zutaten 500g Asia Salate (fein geschnitten) - 40g Butter - 1/2 l Hühnerbrühe - 1/8 l Sahne - 2 Eigelb - Salz - Pfeffer - Muskatnuss Zubereitung Asia Salat 8-10 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Abtropfen lassen. 3-4 EL davon beiseitelegen, den Rest mit 40g weicher Butter im Mixer rühren. Mit Hühnerbrühe und Sahne 5 Minuten kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss abschmecken. Beiseite gelegten Salat zerkleinern und einlegen.

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Zutaten 1 Bund Red Russian Kale (Verwendet werden die Blätter aber auch die fein geschnittenen Strünke) 1 Liter heiße Hühner- oder Gemüsebrühe 1 Zwiebel, in feine Scheiben geschnitten 2 Knoblauchzehen, gehackt 1 Esslöffel Olivenöl zum Braten 400g Risottoreis Balsamico-Essig Zubereitung Den Kohl in einem Topf mit kochendem Wasser ein paar Minuten blanchieren, abgießen, in einem Topf mit kaltem Wasser abschrecken, erneut abgießen und beiseite stellen. Brühe ansetzen. Die Zwiebeln und den Knoblauch in dem Öl bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten anbraten. Den Reis hinzufügen und umrühren, bis alles gut vermengt ist. Danach die Hitze reduzieren und die Flüssigkeit hinzugeben. Rühren Sie weiter und geben Sie weitere Flüssigkeit hinzu, sobald sie vom Reis aufgesogen wurde. Nach etwa 10-15 Minuten den Kohl hinzugeben. Wenn die gesamte Flüssigkeit verbraucht oder der Reis gar ist (je nachdem, was früher eintritt), einen Spritzer Balsamico-Essig hinzufügen. Abschmecken. Zum Servieren etwas geriebenen Parmesan unterrühren

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Zutaten ▢500 g Rotkohl fein geschnitten oder gehobelt ▢1 Prise Salz ▢2 Orangen filetiert und den Saft aufgefangen ▢2 Handvoll Cashewkerne Für das Dressing ▢ca. 4 EL Orangensaft (ausgetretener Saft der filetierten Orangen) ▢50 ml Walnussöl oder Erdnussöl ▢50 ml Olivenöl ▢50 ml milder Weißweinessig ▢1 Prise Salz ▢1 Prise Zucker optional, je nach Süße der Orangen Zuerst röstest du die Cashewkerne mit ein paar Tropfen Öl in der Pfanne bei mittlerer Hitze goldbraun an und stellst sie beiseite. Filetiere die Orange (siehe Anleitung weiter oben), stelle die Filets beiseite und fange den Saft auf für das Dressing. Vom Rotkohl entfernst du zuerst die äußeren Blätter, dann halbierst und viertelst du ihn, dann wiegst du die benötigte Menge ab. Nun kannst du den Strunk keilförmig herausschneiden. Schneide anschließend den Rotkohl in feine Streifen oder hoble ihn mit dem Küchenhobel. Gib die Kohlstreifen in eine Schüssel, streue eine Prise Salz drüber und knete alles 1-2 Minuten kräftig mit den Händen. So wird der Kohl ein wenig weicher und leichter verdaulich. TIPP: Am besten trägst du dabei Küchenhandschuhe, das verhindert hartnäckige Verfärbungen an den Händen. Für das Dressing brauchen wir den aufgefangenen Orangensaft, beide Ölsorten, Essig und Salz und evtl. eine Prise Zucker (je nachdem, wie süß die Orangen sind). In einer kleinen Schüssel verrührst du alle Zutaten und vermengst das Dressing anschließen mit dem Kraut. Dann hebst du die Orangenfilets unter und streust zum Schluss die gerösteten Cashewkerne drüber. Nochmals kurz vermengen und anrichten. Mit ein paar Scheiben Baguette ein leckeres und gesundes Mittag- oder Abendessen.

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Zutaten 90-100 g Feta Light 100 g Hokkaido Kürbis in Stücke 100 g gekochte Rote Beete 25 g Rucola 2 EL Granatapfelkerne ½ EL Olivenöl 1 EL Walnussöl 1 EL Balsamico- Essig 1 TL frischer Zitronensaft Pfeffer Salz Vorbereitung Backofen auf 180 Grad vorheizen, die Kürbisstücke mit Olivenöl bestreichen und mit etwas Pfeffer und Salz bestreuen. Für etwa 30 Minuten in den Ofen geben, bis er weich und leicht braun ist. Nach etwa 15 Minuten wenden. In der Zwischenzeit das Dressing zubereiten. Hierfür Walnussöl, Balsamico-Essig, Senf und Zitronensaft zusammen verrühren. Dann auf einem Teller anrichten: erst den Rucola, dann darauf den Kürbis, die Rote Beete, den Feta und den Granatapfelkernen drauf verteilen zum Schluss das Dressing drüber geben.

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Zutaten 1x 2x 3x 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal 1 Kopf Radicchio Treviso 4 EL Parmesan gerieben 150 g Mozzarella 50 g Gorgonzola frisch gemahlener Pfeffer, wenig Salz 2 EL Pinienkerne 1-2 TL flüssiger Honig Basilikumblättchen zum Servieren Anleitungen Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Tarte- oder Quiche-Form mit Backpapier auslegen. Blätterteig ggf. etwas ausrollen, dann in die Form geben, so dass der Rand an allen Seiten überlappt. Den Radicchio putzen und waschen, anschließend in der Salatschleuder trocken schleudern. Blätter grob zerrupfen. 3 EL geriebenen Parmesan auf dem Blätterteig verteilen. Radicchio darüber geben. Den Mozzarella in Scheiben schneiden, den Gorgonzola zerbröckeln. Beides über dem Radicchio verteilen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und wenig Salz würzen. Den überstehenden Rand leicht über den Belag klappen und in der Mitte des Ofens ca. 25-30 Min. backen. Die Tarte ist fertig, wenn der Blätterteig schön knusprig und goldbraun gebacken ist. Bitte beobachten, da jeder Ofen anders ist. Während die Tarte im Ofen ist, die Pinienkerne in einer kleinen beschichteten Pfanne ohne die Zugabe von Fett goldbraun rösten. Vom Herd nehmen und zur Seite stellen. Basilikum-Blättchen waschen und trocken tupfen. Sobald die Tarte fertig ist, die gerösteten Pinienkerne darüber verteilen und 1-2 TL flüssigen Honig darüber träufeln. Kurz vor dem Servieren noch die Basilikum-Blättchen darüber geben. Die Tarte am besten lauwarm und zusammen mit einem grünen Salat servieren.